Pfarrkirche Fakten - Landwirtschaftliches Museum und Geschichtsmuseum Volkmarsen

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Pfarrkirche Fakten

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Die Pfarrkirche von Volkmarsen - Zeittafel


um 1260 Bau der Stadt-Pfarrkirche in Volkmarsen beginnt.

1282 Kirchplatz als Verhandlungsort in Volkmarsen urkundlich aufgeführt.
„St. Laurentius“ als Kirchenpatron in Volkmarsen genannt.

1317 Neubau der Pfarrkirche beendet. In einer papstlichen Bulle als ecclesia parochialis bezeichnet. Kirchenpatron der   „hl. Laurentius“. Papst Johannes XXII. bestätigt den Übergang des Patronatsrechtes auf das Kloster in Arolsen.

1317 Kirchplatz als Verhandlungsort genannt.

1464 Die Pfarreien Volkmarsen und Witmar werden im Subsidienregister Hofgeismar getrennt aufgeführt.

1632 Im 30 Jährigen Krieg wurde die Kirche ausgeraubt und brannte völlig aus.

1756 Einweihung der Friedhofskapelle auf dem oberen Friedhof, die mit einer Spendensammlung finanziert wird.

1821 16. August  Die Pfarrei Volkmarsen wird kirchlich durch die Papst-Bulle provida solersque dem Bistum Fulda, Dekanat Kassel unterstellt. Die Stadt zählt 2.615 Einwohner, von denen 1.237 männlich und 1.378 weiblich waren. Es bestehen 462 Ehen, 816 Einwohner sind unverheiratet.

1836 wird die große Glocke der Pfarrkirche „St. Marien“ gegossen und im Turm aufgehängt.

1841 Unter Pfarrer Wendel findet der erste Got¬tesdienst der evangelisch initiierten Gemeinde in Volkmarsen statt, zunächst in fremden Räumen.

1857/58 Der desolate Zustand der Pfarrkirche „St. Marien“ löst eine große Renovierung aus. Dabei wird der Barockaltar von Pape / Giershagen abgebaut und durch einen von dem aus Russland heimgekehrten Apotheker Bieding gestifteten neugotischen Altar ersetzt.

1862, 20. Juli  Grundsteinlegung zum evangelischen Pfarr- und Schulhaus.

1902 Dezember  Die Renovierung der Stadtpfarrkirche steht an. Baulastverpflichteter ist die Stadt nach „altem Herkommen“. Zu den veranschlagten Renovierungskosten von 10.700 Mark gewährt die Regierung ein „allerhöchstes Gnadengeschenk“ in Höhe von 5.000 Mark, aus der Kirchenkasse kommen 1.070 Mark, die restlichen 4.000 Mark bringt die Stadt auf.

1904 Neubau des Pfarrhauses durch die baulastpflichtige Stadt mit einem Kostenauf¬wand von 22.000 Mark, die durch Darlehen finanziert wurden. Das alte Pastorat wird auf Abbruch verkauft. Volkmarsen hat zu dieser Zeit 2.236 Einwohner, darunter 782 Männer, 781 Frauen und 753 Kinder. 1.722 Einwohner gehörten der katholischen, 435 der protestantischen Konfession an, 79 waren Juden.

1942 Die Glocken der katholischen Kirche werden zwangsweise abgehängt und müssen für die Rüstungsindustrie abgeliefert werden.

1963 Mai  Beide konfessionellen Friedhöfe sehen ihrer Endbelegung entgegen. Ein unkonfessioneller, städtischer Friedhof wird ins Auge gefasst.

1989 bei der Restaurierung bekommt die Kirche neue Fenster

Quellen: „Führer durch die Altstadt Volkmarsen und ihrer Gemarkungen“ von Wolf Vervoort                                                      
Volkmarsen „Geschichte einer Kleinstadt“ von Ernst Klein

    

 
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